Üblicherweise finden Spieler in MMORPGs eine Welt mit einer langen Vorgeschichte und einer blühenden Zivilisation vor. Meist startet der Held direkt in einer der großen Städte und gelangt man Ende eines kurzen Tutorials dort hin. Ein anderes Konzept verfolgt Intrepid Studios künftiger Titel Ashes of Creation. Denn dort muss die Zivilisation erst von den Spielern aufgebaut werden. Anstelle von Städten und Dörfern werden die Spieler zum Release in erster Linie Wildnis vorfinden.

An festgelegten Knotenpunkten sollen sich dann erst eigene Kulturen entwickeln – und zwar den Entscheidungen der Community entsprechend. Anstelle einer vorgegebenen Storyline sollen die Spieler also die Entwicklung der Welt und damit den Verlauf der Geschichte bestimmen können. Neben kriegerischen Auseinandersetzungen sollen Housing, Handwerk und Handel ebenfalls wichtige Aspekte des Spiels sein.

Auf Kickstarter wird Intrepid Studio derzeit mit einem elf-minütigen Video für das ehrgeizige Projekt. Im Video kritisieren die Entwickler auch die Konkurrenz und bemängeln, dass in gegenwärtigen MMORPGs zuviel Pay-2-Win vorherrscht. Inwieweit sie die eigenen hoch gesteckten Ziele umsetzen können, bleibt freilich noch abzuwarten. Sandbox-Konzepte an sich sind freilich nicht neu im Genre. Spiele im ArcheAge haben hier ähnliche Ansätze. Allerdings hat bisher kein anderes Online-Rollenspiel die Community eine Zivilisation von Null weg aufbauen lassen. Voraussichtlich wird Ashes of Creation wie viele andere MMORPGs auch ein exklusiver PC-Titel werden.

Quelle: http://gamingnewstime.de

Kickstarter-Video zu Ashes of Creation

 

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